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SMILE: Laserkorrektur der Kurzsichtigkeit

Synonyme:
SMILE = Small-Incision-Lentikelextraktion
Weitere Synonyme: ReLEx, ReLEx Smile, Flex, Minimal-invasive Augenlaserbehandlung, Smile-LASIK

Anwendungsbereich

SMILE wird zur Korrektur der Kurzsichtigkeit von -3 bis -8 dpt mit oder ohne Hornhautverkrümmung eingesetzt.


Warum SMILE?



Prof. Dr. Michael Knorz erläuter Anwendungsbereich, Ablauf und Vorteile des minimal-invasiven SMILE-Verfahrens

Beim SMILE Verfahren kommt nur ein Femtosekundenlaser, das Visumax Lasersystem der Firma Zeiss, zum Einsatz: Im Gegensatz zur Femto-LASIK wird kein Hornhautdeckel (Flap) mehr geschnitten, anstelle dessen präpariert der Femtosekundenlaser berührungslos im Inneren der Hornhaut ein Hornhautlentikelchen. Der Laser schneidet ebenfalls einen Tunnelschnitt, über den der Lentikel anschließend entfernt wird. Ein Excimer Lasers ist nicht mehr notwendig.


Ablauf des SMILE Verfahrens

Der VisuMax Femtosekundenlaser präpariert in einem Schnitt ein refraktives Hornhautlentikelchen und einen weniger als 4 mm breiten Hornhautschnitt.



Das Lentikelchen wird durch die kleine Inzision entnomme. Da der Hornhautflap entfällt, ist der Einfluß auf die Biostabilität der Hornhaut minimal.



Die Lentikelextraktion ersetzt den Punkt-für-Punkt-Gewebeabtrag durch den Excimer-Laser: Durch die Lentikelentnahme wird die Form der Hornhaut so verändert, dass die bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert wird.


Vorteile der SMILE Augenlaserbehandlung

Beim SMILE Verfahren genügt eine kleine Inzision, die wesentlich kleiner als der bisherige Flap-Schnitt ist, um das Hornhautgewebe zu entfernen. Damit bleibt der größte Teil der oberen Hornhautschichten unberührt und die biomechanische Stabilität der Hornhaut wird weitaus weniger beeinflußt. Der minimal-invasive Zugang lässt außerdem auf weniger durchtrennte Nerven in der Hornhautoberfläche und eine deutlich geringere Ausprägung des Dry-Eye-Syndroms (trockenes Augen) schließen.

Wo bisher ein ca. 20 mm langer zirkulärer Schnitt angelegt wurde, genügt jetzt eine kleine Inzision von ca. 4 mm, um das Lentikel zu extrahieren.


Nachteile und Nebenwirkungen

Der Nachteil des SMILE Verfahrens gegenüber der Femto-LASIK besteht in dem eingeschränkten Anwendungsbereich: Es eignet sich nur für die Korrektur der Kurzsichtigkeit (von -3 bis ca. -8 pdt) mit oder ohne begleitende Hornhautverkrümmung.

Eine Nachoperation kann nur als oberflächliches Augenlaserverfahren (LASEK oder PRK) durchgeführt werden.


Weitere Informationen

PDF Download FreeVis Patienteninformation: SMILE: Laserkorrektur der Kurzsichtigkeit